Die Betriebshaftpflicht schützt Unternehmen und Selbstständige vor Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden, die Dritten im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit entstehen. Die Prämie beginnt bei rund 200 Euro pro Jahr und hängt von Branche, Größe und Umsatz ab. Von der Berufshaftpflicht unterscheidet sie sich beim gedeckten Schadentyp.
Die Betriebshaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden, die Ihr Unternehmen Dritten im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit zufügt. Sie ist für Unternehmen, Freiberufler:innen und Selbstständige zwar meist keine Pflicht, aber dringend zu empfehlen – Schadensfälle sind selten, können aber sehr teuer werden.
Was kostet die Betriebshaftpflicht?
Die Prämien beginnen laut Vergleichsportalen bei rund 200 Euro pro Jahr und reichen je nach Risiko bis zu mehreren tausend Euro. Maßgeblich sind Branche, Unternehmensgröße, Mitarbeiterzahl und Jahresumsatz.
Betriebshaftpflicht vs. Berufshaftpflicht
| Merkmal | Betriebshaftpflicht | Berufshaftpflicht |
|---|---|---|
| Deckt vor allem | Personen- und Sachschäden Dritter | reine Vermögensschäden (z. B. Beratungsfehler) |
| Typische Zielgruppe | Gewerbe, Handwerk, Handel | Berater:innen, Planer:innen, freie Berufe |
| Gesetzliche Pflicht | meist nein | in einigen Berufen ja |
Wann ist die Betriebshaftpflicht sinnvoll?
- Bei Kundenkontakt und Tätigkeiten auf fremdem Gelände.
- Wenn Produkte hergestellt oder verkauft werden (Produkthaftung).
- Bei Beschäftigung von Mitarbeiter:innen.
- In Branchen, in denen Auftraggeber einen Nachweis verlangen.
In manchen Berufen ist eine Berufshaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben – etwa bei bestimmten freien Berufen. Prüfen Sie die Anforderungen Ihrer Branche.
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